Freitag, 30. November 2012

Verbundenheit

Als ich diesen Baum zum erstenmal gesehen habe, da hat es mich glatt umgehauen. Mein erster Gedanke war, der ist wie ich, völlig kaputt und dennoch kraftvoll.













Ich musste ganz dicht an ihn treten und da überkam mich dann das Gefühl, ich muss ihn berühren.
Brauchte mich noch nicht einmal überwinden, denn ich fasse sonst nichts an, da dem Käfer und so Krabbelvieh rumläuft.
Als ich ihn dann berührte, überkam mich ein tiefes Gefühl der Verbundenheit und ich die sonst nie eine Träne vergoss aber hemmungslos angefangen zu weinen. Ich meinte körperlich den Schmerz zu fühlen, den dieser Baum ertragen musste. Ich spürte aber auch die Kraft die von diesem Baum ausging.
Für mich war klar, dass ist jetzt mein Baum.





Ich habe dann später mit meinem Therapeuten darüber geredet und der hat mir gesagt ich solle doch hingehen und mir von dem Baum Teile seiner Rinde holen und mit nach Hause nehmen. Dies habe ich dann auch getan, ich habe die Rinde aufgehoben, die der Baum verloren hatte und so habe ich immer ein Teil meines Baumes bei mir zu Hause und kann ihn berühren wenn mir danach ist.

Mittwoch, 28. November 2012

Seelenbilder



Diese beiden Bilder sind auch in der Phase gemalt worden, wo mir nach etwas mystischem der Sinn stand. Manchmal würde ich schon gerne ins Licht gehen und mich ausruhen können. Das sind Phasen in denen ich besonders auf mich aufpassen muss.


In diesen Phasen versuche ich immer etwas sehr schönes zu malen um meine Stimmung aufzuheitern.

Dienstag, 27. November 2012

Holunderbeersaft

Ich stelle für mein Leben gerne Holunder/Fliederbeersaft her.
In dieser Beere ist ein sehr hoher Vitamin C Anteil. Er stärkt das Immunsystem. Meine Kinder haben früh gelernt, diesen Saft zu trinken. Zu Anfang waren sie nicht so begeistert, aber als es dann draußen soo richtig kalt war, haben sie ihn freiwillig getrunken, denn er wärmt auch sehr gut auf.
Als meine Tochter noch das Cafe hatte, da musste sogar das Personal den Saft trinken, denn krank wegen Erkältung gab es nicht. Zuerst nur zögerlich getrunken, später dann von ganz alleine.
Hatten auch keinen hohen Krankenstand.





Mir macht es Spass die einzelnen Beeren von den Stengeln zu lösen, ist für mich fast so wie Therapie, denn ich kann in mich gehen und meinen Gedanken nachhängen. Die Beeren müssen einzeln vom Stengel gelöst werden, denn in den Stielen ist ein Bitterstoff vorhanden.

Wie zu sehen ist, habe ich auch einige Helfer dabei. Hier untersucht Marschi, unser weißer Kater, erstmal was es so in der Tonne gibt.










Und Püppi turnt eifrig rum, sie mag es die Stiele wieder aus der Tonne zu holen und in der ganzen Küche zu verteilen. Wenn ich nicht aufpasse, dann kommen auch die Beeren aus der Tonne und werden dann ebenfalls verteilt.







Rechts auf dem Bild ist dann auch Katze Nummer 3 so sehen, dass ist Minki. Sie ist da eher lässig und schaut sich das alles eher aus der Ferne an.

Auf alle Fälle bin ich froh, dass meine Küche gefliest ist, so das hinterher dann gewischt werden kann.







Die Beeren werden bei mir Dampfentsaftet, dann den Saft nochmal zusammen mit Zucker und Zitronensäure aufkochen und heiß in die Flaschen füllen.
Es ergibt sich eine Art Sirup. Ungefähr 2 cl in ein Glas oder Tasse und dann kochenden Wasser rauf und fertig ist der Holunder bzw. Fliederbeersaft.

Bäume

Ab und zu hole ich mal meine Spiegelrefexkamera raus, ist eine T70 von Cannon, und mache mich auf die Suche nach schönen Motiven.

Ich liebe Bäume und manchmal entstehen dann auch solche Bilder auf denen dann die Sonne auch noch eingefangen worden ist.








Dieses Bild mag ich besonders, denn es zeigt den Weg so schön.














Dies ist eine uralte Hängebuche die auf dem Klinikgeländer der Psychiatrie steht. In diesen Baum kann man sogar hineingehen, durch die weit ausgebreiteten Zweige ist ein richtiger Hohlraum neben dem Stamm entstanden.






Hier ist ein Teil des Stammes zu sehen.












Hier ein Ast, wie man sieht sind die auch sehr mächtig.









Dieses Bild finde ich auch sehr gut gelungen.

Montag, 26. November 2012

Angst



Angst bestimmt mein Leben schon solange ich denken kann.
Jeder der in seinem Leben missbraucht worden ist kennt diese Angst. Sich immer wieder neu auf den Missbraucher einstellen zu müssen, nicht ahnen was als nächstes kommt. Was geht vor in diesem Menschen, was sind seine Gedanken.
Mal ist es richtig was man macht, dann wieder ist es falsch. Nie vorausahnen zu können und es doch so dringend brauchen.
Dann kommt zur Angst noch die Hilflosigkeit dazu, sich nicht wehren können. Keine Hilfe anfordern dürfen, denn dann wird jemanden etwas passieren oder einem selbst. Je nach dem, was der Täter einem eingeimpft hat.
Versuchen die Angst zu zeigen, wenn auch nur mit den Augen, denn reden darf man ja nicht. Hoffen das vielleicht jemand es sieht und mal nachfragt. Leider ist die Hoffnung meistens vergebens.
Angst dass es einem angesehen wird, was da mit einem passiert. Angst selber schlecht und unrein zu sein.
Irgendwann macht sich die Angst selbständig, sie ist immer da egal was man gerade macht. Ständig ist der Körper voller Adrenalin.
Auch wenn der Missbrauch dann irgendwann vielleicht aufhört bleibt die Angst, sie begleitet einen weiter.
Jetzt wird es dann auch zu einem Problem, denn man ist nicht in der Lage ein normales Leben zu führen. Ständig gibt es etwas was Angst macht. Wird die Angst zu groß, gibt es Panikattacken die aber erstmal als solche erkannt werden müssen um ihnen entgegen steuern zu können. Worte und Gesten können gefährlich werden, können Flashbacks auslösen, oder ein Geruch.
Kaum eine freundschaftliche Beziehung kann entstehen, denn dann müsste ich ja in der Lage sein Vertrauen zu können. Ist es möglich das man gemocht wird, ohne dass man dafür eine Gegenleistung erbringen muss. Kaum zu glauben, aber es gibt solche Beziehungen nur nicht für mich.
Ich arbeite daran, aber es ist schwer. Zu oft bin ich enttäuscht worden. Versuche ich eine Freundschaft zu einer Frau aufzubauen, dann ist sie sofort da die Angst von dieser Frau getäuscht und hintergangen zu werden. Eine Frau war verantwortlich für den Missbrauch an mir, eine Frau die mir eigentlich ihre Liebe hätte geben müssen, meine Mutter.
Ich kann noch nicht einmal eine Therapeuthin haben, denn es wäre eine Frau der ich mich öffnen müsste.
Für jeden anderen ist es etwas ganz normales einkaufen zu gehen, für mich ist es an vielen Tagen eine Qual. Menschenmengen sind der Horror, bei mir fängt die Menge schon bei mehr als 5 Menschen an. Unmöglich an der Kasse an zustehen und dabei Menschen im Rücken zu haben, der Platz reicht nicht, die Angst kriecht langsam den Nacken hoch, ich fange an zu schwitzen und dann entwickelt sich langsam die Panik. Ich weiß vom Kopf her, dass mir nicht passieren kann, bin aber nicht in der Lage dagegen zu steuern.
Auf Feste zu gehen, unmöglich. Konzerte, unmöglich. Alles was mehr als 5 Personen hat ist nicht zu schaffen.
Bus oder Bahn fahren nur mit Unterstützung von Medikamenten. Also lieber gleich zu Hause bleiben. Geht leider nicht immer, denn es gibt Termine die man wahrnehmen muss.
Dann gibt es noch die Angst oder der Angst. Sich dagegen sträuben ihr zu unterliegen. Versuchen den Verstand ein zu schalten, denn ich will mich nicht davon beherrschen lassen. Ich will so gut es geht eigenständig bleiben.
Ich kämpfe einen einsamen Kampf und ich werde weiter kämpfen. Ich will ein halbwegs normales Leben führen können. Ich weiß dass das nicht unmöglich ist.
Trotz allem was mir widerfahren ist bin ich ein positiv eingestellter Mensch und liebe mein Leben.


Sonntag, 25. November 2012

Holunderblütengelee

Aus Holunderblüten kann man ein richtig tolles Gelee herstellen.

Nachdem man die Blüten vorsichtig von den Bäumen abgeschnitten hat, weicht man sie über Nacht in Wasser ein.
Am nächsten Morgen riecht es schon in der Küche himmlisch, ein richtig schöner fruchtiger Duft.







Aus diesem ordentlich durchgefilterten Saft (manchmal muss man mehrmals filtern, da sich ja kleine Tierchen darin tummeln), kann dann das Gelee hergestellt werden.

Wie man hier schön sehen kann, hat es eine etwas gelbliche Färbung.

Mystisch

Mit meiner Malerei bin ich auf Motive nicht festgelegt,
manchmal entstehen dann solche Bilder.






Ich hatte diese viereckige Leinwand und wußte nicht so recht was ich damit anfangen sollte, also habe ich einfach angefangen.

Samstag, 24. November 2012

Kurioses

Jetzt  möchte ich mal eine Geschichte erzählen, die im Nachhinein lustig ist.

Vor 4 oder 5 Jahren ist es mir passiert, dass eine andere Persönlichkeit auf der Rückfahrt von der Arbeit solange mit einem Taxifahrer geflirtet hat bis sie ein Date mit ihm hatte.

Allerdings hat sie dieses Date nicht wahrgenommen, wahrscheinlich hatte sie es sich anders überlegt. Da ich dem Mann nicht einfach absagen wollte, bin ich dann zu diesem Date.

Er hat mich zu Hause abgeholt und dann ist er ungefähr 2 Stunden mit mir in seinem Wagen durch die Gegend gefahren, im stillen dachte ich schon der hört nie auf mir seine Lebensgeschichte zu erzählen. Irgendwann ist er dann doch wieder mit mir in die Stadt gefahren und hat mich zum Kaffee eingeladen.

Also haben wir einen Kaffee getrunken und dann hat er mich nach Hause gebracht, alles im allen ziemlich langweilig.

Als ich dann aussteigen wollte hatte ich gesehen, das die Tür nicht richtig ab schloss und habe dann zu ihm gesagt, du da musst Du aber mal was machen. Und jetzt kommts, er da ziemlich entrüstet zu mir, das ist bei einem Cabrio so.

Der arme Kerl, fährt mit mir stundenlang in seinem neuen BMW Cabriolet und ich merke das nicht einmal, denn ich mache mir überhaupt nichts aus Autos. Das kommt davon wenn man ein Date im Winter macht und dann nur seinen neuen Wagen vorführen will. Männer und ihre Statussymbole.

Ich habe von dem Typen nie wieder was gehört.

Freitag, 23. November 2012

Piratenschatzkiste fertig

Jetzt ist die Piratenschatzkiste fertig!

Wie zu sehen ist habe ich noch den Namen meines Enkels auf die Truhe gemalt. Dies musste sein da ich ja noch eine zweite Kiste anfertigen muss für den jüngeren Bruder damit es keine Streiterein gibt.

Lackiert habe ich die Truhe mit Serviettenkleber, da hier der Lack gleich drin ist und es nicht so nach Farbe riecht. Jetzt kann sie später sogar abgewischt werden, wenn es mal Not tut.

Auf die Rückseite habe ich jetzt doch nichts mehr gemalt, weil die Kisten ja später sowieso so stehen werden das man die Rückwand nicht sieht.

Wenn die zweite Kiste fertig ist dann werde ich hier nochmal ein Foto davon posten.

Albtraumbild

Ich hatte vor längerer Zeit mal einen Albtraum,indem ich mich in erst in einem Haus und dann in einer unterirdischen Höhle wiederfand. Ich habe mit meinem Therapeuten darüber gesprochen und er meinte ich solle doch mal versuchen eine Sequenz aus dem Traum malen.


Dieses Bild ist dabei herausgekommen. Im Traum befand ich mich in der Höhle und dort war ein See mit einer Insel und an einem Steg lag ein Flußpferd als Boot und mit dem sollte ich darüber fahren. Ich konnte aber nicht in dieses Flußpferdboot steigen, hatte viel zu viel Angst und bin dann auch aus diesem Traum aufgewacht.

Als ich meinem Therapeuten dann dieses Bild zeigte, meinte er, er hätte nicht damit gerechnet das ich ausgerechnet diese Sequenz malen würde.

Das Bild ist auch mit Acrylfarben gemalt auch wenn es fast so aussieht als wäre es Aquarell.

Donnerstag, 22. November 2012

Persönlichkeitswechsel

Es gibt bei mir 2 Arten von Persönlichkeitswechsel. Die eine kündigt sich an, dann spüre ich vorher in meinem Kopf einen leichten bis schweren Druck. Die andere Art sind völlig unkontrollierte Wechsel, die wenn diese Wechsel ziemlich schnell hintereinander passieren, starke bis schwere Kopfschmerzen verursachen.

Jetzt stellt sich vielleicht der Eine oder Andere die Frage, können andere diese Wechsel sehen? Dazu muss ich sagen, dass fast alle Personen mit dieser Dissoziativen Idenditätsstörung gelernt haben dies zu verbergen, damit es im normalen Leben nicht auffällt,so dass jemand einen schon sehr gut kennen muss, um diese Wechsel zu sehen.

Ich selber habe bei mir festgestellt oder bzw. habe ich mitbekommen das sich meine Stimme verändert oder die Sprache zeitweise ganz weg ist, es fehlen einfach die Worte. Passiert mir das im Gespräch und ich merke es, dann breche ich es meisten ab.

Manchmal schaue ich auf meine Hände und bemerke dann, dass sie mit einmal wie Kinderhände aussehen, oder ich stehe vor meinem Mann und bin auf einmal größer als er.

Was ich auch selber weiß ist das sich auch hin und wieder meine Augenfarbe verändert. Auch schaue ich ungern in den Spiegel, weil ich des öfteren das Gesicht das mir entgegen blickt nicht kenne. 

Durch meinen Mann weiß ich auch, dass sich die Persönlichkeit in sofern verändert, dass ich dann sehr dominant bin und einen sehr strengen Tonfall habe. Ist so ein Zeitpunkt da, dann bekommt mein Mann das ganz schön zu spüren, alles was dieser Persönlichkeit nicht passt, wird ihm mehr oder weniger an der Kopf geworfen.

Nur dadurch das wir gelernt haben miteinander zu reden, ist unsere Beziehung stabil. Auch möchte ich wissen, wenn es irgendwas gibt was wichtig ist und über das geredet werden muss.

Von meinem Therapeuten weiß ich auch, dass sich meine Körperhaltung verändert.

Für mich ist das schwierig so was mitzubekommen, ich bin da schon auf Rückmeldung aus meiner Familie angewiesen.

Und dann gibt es auch noch die Situationen über die sich meine Enkelkinder sehr freuen. Das ist immer dann der Fall wenn sich die kleinen Kinder in mir drin mal rauswagen und ich dann manchmal richtig viel Blödsinn mit den Kindern anstelle. Ich tolle mit ihnen herum.

Hier gibt mir meine Schwiegertochter manchmal die Rückmeldung, sie findet das sehr schön, dass es eine Oma gibt die mit den Kindern herumtobt.

Bestimmt habe ich jetzt noch einige bis viele Merkmale nicht auf geschrieben, aber es fällt mir auch nicht gerade leicht darüber zu reden. Trotzdem möchte ich erzählen, damit es nicht mehr soviel Vorurteile gibt.

Mittwoch, 21. November 2012

Piratenschatzkiste 4

So heute habe ich geschafft die Piratenschatztruhe weiter zu malen, gestern ging leider nicht. Meine Enkelkinder waren da und so hatte sich das mit dem malen erledigt.

Es war trotzdem schön, denn ich habe mein allerschönste Liebeserklärung bekommen. Die Kinder kamen mit der Mama und Jannick stellte sich vor mich hin und sagte: "Ich will Dich heiraten!", ich fragte ihn warum und er antwortet: "Weil ich Dich so lieb habe!"

Jetzt weiß ich auch warum es sich lohnt diese Kisten zu malen.

Hier das Piratenschiff auf der rechten Seite des Deckels.








Links ein voll beladenes Handelschiff, so jedenfalls in meiner Vorstellungskraft beim malen.










Beide Schiffe zusammen und natürlich die Piratenflagge in der Mitte.










Jetzt kann man den fertigen Deckel der Piratenschatztruhe sehen, die Seeschlacht ist voll in Gange.

Wahrscheinlich werde ich auf der Rückseite der Kiste noch einen großen Schatz malen.

Danach wird dann die Truhe noch lackiert.

Dienstag, 20. November 2012

Piratenschatzkiste 3

Jetzt habe ich am Deckel der Truhe vorgearbeitet.
Rechts auf der Truhe wird nun dieses Piratenschiff entstehen











Links dann dieses Schiff. Das ist denn das Schiff das die Piraten angreifen oder entern werden.










So wird der Deckel dann aussehen. Noch habe ich keine Ahnung wie die Farben gewählt werden und wie es am Ende aussehen wird. Ich weiß im Moment nur, dass unter die Schiffe noch Wasser kommen wird.

Montag, 19. November 2012

Zeitverluste

Ein großes Problem bei einer Dissoziativen Identiätsstörung sind die Zeitverluste die man hat.

Zeitverluste was ist denn das schon wieder? Ich werde versuchen es mit meinen Worten zu erklären.

Wenn es Persönlichkeitswechsel gibt und somit eine andere Persönlichkeit in den Vordergrund kommt, dann verliere ich diese Zeitspanne in der sie anwesend ist. Das heißt ich habe keine Ahnung was ich in der Zeit gemacht habe. Durch viel Übung und eine persönliche Fragetechnik kann ich mir meisten die Stunden oder Tage so erfragen, das niemand etwas merkt.

Richtig gelesen, es können auch Tage oder sogar Wochen sein an die ich keinerlei Erinnerung habe. Das längste was mir bisher passiert ist, waren so etwa 5 Wochen. In dieser Zeit ist ein neues Medikament ausprobiert worden, dass leider nicht den gewünschten Erfolg hatte. Anstatt meine Persönlichkeit zu festigen ist genau das Gegenteil passiert, ich war vollkommen weg. Als ich wieder da war, dann der erste Schock, ich befand mich in der Psychiatrie. Dort hatte man langsam das Medikament wieder abgesetzt, ich konnte dann auch einige Tage später wieder nach Hause.

Nicht das Ihr jetzt denkt ich wäre Zwangseingewiesen worden, dies war nicht der Fall. Mein Therapeut konnte die Persönlichkeit die übernommen hatte dazu bringen in die Klinik zu gehen. Wie er das geschafft hat weiß ich leider nicht.

Mit den Medikamenten ist das nämlich so eine Sache, es kommt immer darauf an wer sie einnimmt. Sie wirken dann entweder garnicht oder anders als gewollt. Deshalb verzichte ich zum größten Teil auf Medikamente.

Für Krisenzeiten habe ich 2 Medikament die ich ohne Gefahr einnehmen kann.

Dann gibt es noch die Persönlichkeitswechsel die nicht ganz so krass sind, ich merke diesen Wechsel und bekomme mit was passiert, so was nennt man dann in der Fachsprache Cobewußtsein.

Hierbei gibt es noch zwei Unterschiede. Ich bekomme mit was passiert, kann aber nicht eingreifen oder ich kann durchaus Einfluss nehmen.

Bei ersteren ist kann man es sich so vorstellen, ich stehe quasi neben mir und schaue mir selber zu.

Ich hoffe ich konnte es einigermaßen verständlich rüberbringen.

Piratenschatzkiste 2

Hier folgt jetzt das Ergebnis von heute:

Das zweite Motiv ist aufgezeichnet, jetzt gehts an malen.











Das fertig angemalte Motiv, leider ist es gerade erst fertig geworden und ich habe beim Fotografieren kein gutes Tageslicht mehr, ich glaube aber man kann erkennen wie es aussieht









Hier nochmal die Vorderseite der Schatzkiste komplett.
Ich hatte noch nie sooo viel Spass beim malen, wie bei diesem Projekt.

Sonntag, 18. November 2012

Piratenschatzkiste

Am Donnerstag war ich bei einem Restpostenmarkt hier bei uns und habe eine Holzkiste gekauft, die ich eigentlich für mich haben wollte.

Ich wollte sie mit Bauernmalerei verschönern.

Zu Hause angekommen kam mir dann der Gedanke, dass ich ja auch für meine Enkel eine Piratenschatztruhe daraus machen kann, die sie dann zu Weihnachten bekommen.








Da ich ja 2 Enkel habe die schon in dem Alter sind, wo sie Piraten lieben, werde ich wohl morgen noch eine Kiste besorgen müssen.

Man braucht Acrylfarben, Pinsel, Graphitpapier aus dem Schreibwarenhandel und Motive von Piraten.
Die Motive können aus dem Netz gesucht werden oder aus Malbüchern. Natürlich nicht zu vergessen, eine passende Holztruhe.

Auch für Mädchen kann man solch eine Truhe bemalen, es gibt ja genug Prinzessinen Motive oder Barbei usw.

Heute habe ungefähr 2 Stunden an diesem Motiv gearbeitet.











Es hat mir mächtig viel Spass gemacht meiner Fantasie freien lauf lassen zu können.

Die nächsten Fortschritte an der Truhe werde ich dann weiterhin hier dokomentieren.

lustiges von Püppi

Einmal hat mein Mann eine Blüte von einer Pflanze mitgebracht, weil er sie eigentlich bestimmen wollte. Ich hatte sie erstmal zur Seite gelegt und wollte sie später nachschauen, leider bin ich nicht mehr dazu gekommen, warum das sieht man hier:


Hier kann man zumindest noch erahnen, wie die Blüte aussah, denn Püppi meine jüngste Katze stürzte sich sofort darauf.










Da ich die Blüte neben die Spüle gelegt hatte, landeten beide dann im Waschbecken. Püppi hat sich regelrecht darauf gewältzt.










Irgendwie schaut es so aus, als wenn die Blüte auch high macht. Oder ist das nur ein zufriedener Blick?











Und nach müde macht das Zeugs auch, wei hier zu sehen. Nachdem die ganze Blüte zerpflückt war, musste Püppi sich erstmal ordentlich ausruhen.










Mit bestimmen der Blüte war dann leider nichts mehr.

Rotkleegelee

Durch Zufall habe ich im Netz gesehen, dass man auch aus rotem Klee Gelee herstellen kann. Da ich immer offen bin für neues habe ich es auch gleich ausprobiert.

Schwiegertochter angerufen und gefragt ob wir nicht wieder mit den Kinder los wollen um diesmal Klee zu sammeln.

Wieder waren die Kinder mit Feuereifer dabei.

So ganz nebenbei lernen sie so auch die verschiedenen Pflanzen kennen aus denen man was machen kann.


Elfen

Dieses Bild hat die Maße 50x70 cm

Ich war unheimlich stolz, dass ich es so gut hinbekommen habe.
















Auch dieses Bild hat die gleichen Maße wie das obige. Ich mag es vor allem wegen der hellen Farben

Engel

Ich liebe Engel und deshalb wollte ich auch versuchen welche zu malen, hier das Ergebnis:


Samstag, 17. November 2012

Der schlafende Drache


Viele Ängste sind auf meinen Seelenbilder sichtbar






Hier zum Beispiel wird die Angst vor dem was noch alles an schmerzhaften und bösen Erinnerungen hochkommen kann. Dies symbolisiert der schlafende Drache.

Die Höhle zeigt, dass diese Erinnerungen noch tief versteckt sind.

Das Wasser zeigt, dass alles im Fluss ist.

Leider kann man sich die Zeit des Erinnerns nicht selber aussuchen, unser Unterbewußtsein ist dafür verantwortlich, wenn es der Meinung ist, wir können wieder was verkraften, dann gehts los.

Freitag, 16. November 2012

Schutzengel

Das Schutzengelbild ist entstanden, weil in mir der Gedanke war jetzt muss unser Schutzengel gemalt werden.

 Dieses Bild hat sich dann meine Tochter ausgesucht.



















Einmal ist keinmal, also nochmal das gleiche Motiv gewählt.






Und weil so schön war, diesmal mein eigener Schutzengel

Donnerstag, 15. November 2012

Seelenbilder

Es gibt Bilder die hat man vorher im Kopf, und sucht sich die Motive und die Aufteilung aus, bevor man anfängt zu malen.

Dann wiederum gibt es bei mir Bilder die entstehen einfach so, sie kommen direkt aus der Seele. Solche Bilder entstehen bei mir dann, wenn ich innerlich die Kontrolle über uns alle aufgebe.


Manchmal oder besser gesagt öfter entstehen dann solche Bilder, die viel Schmerz und Leid ausdrücken.










Dieses Bild zum Beispiel habe ich bis jetzt noch niemanden gezeigt, es kennt nur mein Mann. Der findet es gut, weil der Hintergrund schwarz ist. Ob er die Botschaft des Bildes verstanden hat, weiß ich nicht denn ich habe ihn nicht danach gefragt.

sicherer Ort

Hier möchte ich Euch ein Bild von einem bzw. meinem sicheren Ort vorstellen.

In der Therapie arbeitet man viel mit Imagination. Was ist denn das schon wieder? Hier ein Versuch zur Erklärung:

Es wird darunter die psychologische Fähigkeit verstanden, sich nicht gegenwärtige Situationen, Vorgänge, Gegenstände und Personen mittels visueller Vorstellung als Bilder im Geiste zu entwickeln oder sich an solche zu erinnern und diese mit dem inneren geistigen Auge anschaulich wahrzunehmen.


Dieses Bild hat mich fast zum verzweifeln gebracht. Jedesmal wenn ich dachte, eh jetzt hast du einen richtig super Himmel gemalt, passierte es dass am nächsten Morgen der Himmel völlig neu gemalt war. Einmal sah das Bild aus wie aus einem Bilderbuch und hatte sogar einen lila Himmel. Das ist so, wenn sich andere Persönlichkeitsanteile mit einschalten. Man denkt man hat gut und fest geschlafen, weit gefehlt. Ein Kind war nicht müde und schwupps wärste de mal in den Hintergrund geschickt und hast einen völligen Blackout.

Das wird dann von Multiplen oft so ausgedrückt, dass Zeit fehlt. Solche Blackouts können Stunden aber auch Tage andauern. Es gibt für die Zeit keine greifbaren Erinnerungen,aber man lernt durch geschickte Fragen rauszufinden was man in der Zeit getan hat.
Werde später mal in einem extra Post weiter darauf eingehen.