Donnerstag, 21. Februar 2013

Jannicks 6. Geburtstag

Gestern ist mein ältestes Enkelkind 6 Jahre alt geworden.

Bis vor einigen Wochen habe ich nicht gewusst, dass er sich von seit langer Zeit einen Roller gewünscht hatte.
Da ich der Meinung bin, dass Kinder ein sehnlichst er Wunsch irgendwann auch erfüllt werden muss, habe ich mich mit meiner Tochter zusammen getan und dann den Roller gekauft.

Also habe ich erstmal viele Erfahrungsberichte gelesen und habe dann einen Roller gefunden, der auf GS geprüft ist.



Wie zu sehen ist, war der Karton fast größer als das Kind. Aber das Geschenkpapier war wirklich sehr schnell ab.










Erste zaghafte Versuche im Wohnzimmer, klappte aber gleich sehr gut.











Natürlich ist es schwer sich gut zu fühlen, wenn der große Bruder einen Roller bekommt und man zusehen muss.










Da braucht man dann erstmal die Unterstützung vom Vater.
Aber Kinder wären nicht Kinder, wenn sie solche Dinge nicht alleine regeln könnten.









Erste zaghafte Versuche, ganz ganz vorsichtig. Wir haben dann gesehen, dass so ein Roller für den 3jährigen noch etwas zu groß ist.









Wenn dann auch noch die Hosenbeine etwas zu lang sind, bekommt man schon mal Probleme, aber auch das konnte Joshua selber und elegant regeln.

Als dann der Onkel René ihm dann aber auch einen Herzenswusch erfüllte da war die Welt auch für Joshua wieder in Ordnung.
Er hat sich einen Kompass gewünscht und der Onkel konnte einen ausgemusterten Kompass von der Bundeswehr bekommen. Leider habe ich aber vergessen, davon ein Bild zu machen.

Montag, 18. Februar 2013

Natascha Kampusch

Ich habe schon einige Fernsehauftritte von Frau Kampusch gesehen, aber so richtig authentisch kam sie für mich nie rüber.
Das hat sich gestern durch ihren Auftritt bei Günter Jauch geändert. Viele ihrer Äußerungen konnte ich nachvollziehen. Vor allem,dass sie sich noch etwas Privatsphäre erhalten möchte und deshalb nicht über die sexuellen Übergriffe spricht.
Auch ich bin nicht bereit über meine Erlebnisse öffentlich zu berichten. Zum einem weil ich nicht möchte das es Nachahmer gibt und zum anderen, weil es sehr schmerzlich ist, dass alles in Worte zu fassen. Zum einem weil es bei mir einfach nicht die Worte dafür gibt. Als Kind hat man dafür noch nicht die richtigen Worte. Woher sollen sie also kommen.
Das die Öffentlichkeit so über Frau Kampusch herfällt finde ich alles andere als gut und gerechtfertigt. Seine wir doch mal ehrlich. Die Menschen wollen diese Details möglichst so schnell wie möglich hören. Es kann doch nicht sein, dass da nichts kommt. Sofort wird alles in Frage gestellt.

Dadurch das im Fall Kampusch viele Aussagen der damals 18jährigen an die Presse weiter gegeben worden sind, hatte Frau Kampusch doch nur die eine Möglichkeit. Sie musste sich äußern. Das sie dies in einem Buch getan hat, finde ich völlig richtig. Es ist ihre Geschichte, sie gehört nur ihr allein und nicht der Presse.

Jetzt wird es einen Kinofilm geben. Ich habe gestern einige Ausschnitte davon gesehen und ich hoffe viele Menschen werden sich diesen Film ansehen. Vielleicht kommt Frau Kampusch dann endlich zur Ruhe und die wilden Spekulationen lassen nach, da es auch Szenen geben wird, die den Missbrauch an ihr zeigen.

Das Frau Kampusch nicht bereit war, ihren Namen zu ändern, kann ich vollkommen nachvoll ziehen, denn der Täter hat es nicht geschafft, ihr die Identität zu nehmen, warum soll sie sie jetzt freiwillig abgeben.

Es ist leider mal ein Muß, dass sich die Opfer auf ihre Täter einstellen müssen, anders können sie nicht überleben. Das ist bei allen Opfern von sexueller Gewalt so. Wenn Du ein kleines Kind bist und Jemand der für Dich da sein soll, Dir ganz schrecklich weh tut, wie sollst Du das verstehen. Du musst Dich auf den Täter einstellen, denn anders kannst Du Dich nicht schützen. Du musst erahnen wie er gerade tickt. Ob es eine gute Zeit ist oder wieder eine die mit Schmerzen verbunden ist. Öfter müssen sogar Wesenszüge der Täter angenommen werden.

Dies sind dann später die Täterintrojekte die das Opfer in sich trägt und die immer wieder dafür sorgen, dass es einem schlecht geht.

Wer Glück hat, der hat einen guten Therapeuten, der mit diesen Täterintrojekten arbeitet.

Das schwierige daran ist, man muss sie erstmal erkennen und wissen, dass sie da sind.

Für mich stellt sich jetzt die Frage, lese ich zuerst das Buch von Frau Kampusch oder sehe ich mir zuerst den Film an.


Sonntag, 17. Februar 2013

Kopfschmerzen

Endlich nach gut 14 Tagen Dauerkopfschmerz, jetzt der zweite Tag ohne Kopfschmerzen.

Dies sind leider die negativen Seiten einer Dissoziativen Identitätsstörung. Gegen diese Art von Kopfschmerzen, die im Kopf dann auch noch wandern und immer mal wieder an einer anderen Stelle auftauchen, mal sehr schmerzhaft und dann auch aushaltbar sind, helfen keine Art von Tabletten.

Diese Kopfschmerzen können so zermürbend sein, dass man manchmal allem ein Ende setzen möchte, denn in den seltesten Fällen, kann ich herausfinden, was sie ausgelöst haben.

Das einzige was sicher ist, dass sie irgendwann von alleine wieder aufhören, bis dahin heißt es einfach durchhalten.

Diese Kopfschmerzen sind nicht zu vergleichen mit Migräne. An der leide ich leider auch noch. Zwar nicht mehr ganz so schlimm wie noch vor einigen Jahren, aber ich habe sie trotzdem immer mal wieder.

Früher bekam ich Migräne, wenn ich Dinge machen musste, die ich eigentlich nicht wollte und die mir unangenehm waren. Ein Auslöser war, wenn ich zu meinen Eltern fahren musste. Es waren diese Familienfeste, die ich nicht ertragen konnte, denen ich mich aber nicht immer entziehen konnte.Ich bekam dann die Migräne entweder 2 Tage vorher oder 2 Tage danach oder wenn es ganz schlimm war, dann an selbigen Tage.

Dies hat aufgehört, als ich mich von meiner Familie losgesagt hatte und den Kontakt abgebrochen habe.

Heute bekomme ich Migräne nur noch wenn die Temperaturen sehr schnell ansteigen.

Heute genieße ich die seltenen Tage ganz bewusst, an denen ich keinerlei Schmerzen habe.

Meistens bekommt aber meine unmittelbare Umwelt es überhaupt nicht mit, dass ich Kopfschmerzen habe, denn ich behalte es für mich. Ich möchte nicht ständig nur jammern müssen.

Was ich wohl noch erwähnen sollte ist, dass es natürlich ärztlich überprüft worden ist, aber alle durchgeführten Untersuchungen sagen, mein Kopf ist gesund.

Mittwoch, 13. Februar 2013

Ärzte und die Dissoziative Identiätsstörung

Für mich ist es nicht gerade einfach heraus zu finden, wenn ich Schmerzen habe, ob es nun von der Seele kommt oder ob ich wirklich krank bin.
Meistens warte ich erst mal ab, ob es nicht von alleine wieder verschwindet und wenn nicht, dann bleibt mir nur der Gang zum Arzt.
Und das ist meist ein sehr schwieriger Gang für mich, denn es kann sein, dass nicht ich selber dann anwesend bin, sondern jemand von meinen Persönlichkeiten. Da kann es dann durchaus passieren, dass ein EKG nicht OK ist und ich das dann nochmal machen lassen muss.
Mein Hausarzt kennt das inzwischen schon und bekommt nicht gleich jedesmal Angst, wenn mal was nicht so ist wie es soll.
Nach langer Suche habe ich ihn gefunden und er ist vollkommen OK. Als ich das erste Mal bei ihm war, da kannte er mein Krankheitsbild nicht, aber er hat sich schlau gemacht und das finde voll gut.

Wenn ich dann mal zu einem Facharzt muss, dann frage ich jetzt jedesmal ob sie schon mal was von einer Dissoziativen Idenditätsstörung gehört haben und wenn sie dann sagen nein, versuche ich es mit meinen eigenen Worten zu erklären. Die meisten sind sogar dankbar dafür, dass man die Umrisse grob skizziert.

Beim Zahnarzt und auch beim Kieferchirugen habe ich ganz tolle Erfahrungen damit gemacht, denen gegenüber offen zu sein.

Beide habe unheimlich sensibel reagiert und es wurde viel Rücksicht darauf genommen, dass ich es nicht wirklich gut ertragen kann, wenn jemand etwas in meinem Mund macht.

Es kostet nur ein wenig Überwindung zu sagen, dass man missbraucht worden ist, weitere Erklärungen sind meistens nicht nötig.

Ich habe inzwischen gelernt offen damit umzugehen, jedenfalls bei Ärzten, denn ich möchte ja, dass mir geholfen wird.

Leider ist es so, dass manchmal der Körper reagiert wenn die Seele leidet. Mir ist es in den letzten 2,5 Jahren zweimal passiert, dass ich wegen einer akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung ins Krankenhaus musste.

Beide Male mit dem Ergebnis, dass nicht rausgefunden worden ist, was die Ursache dafür war, obwohl ich beide Male alle Untersuchungen über mich ergehen lassen musste.

Und beide Male musste ich mich rechtfertigen, weil ich keinen Alkohol trinke, dies ist die meiste Ursache für eine Bauchspeicheldrüsenentzündung. Es hat mich richtig ärgerlich gemacht, dass mehrfach nachgefragt worden ist. Ich trinke wirklich keinen Alkohol.

Als ich nachfragte, ob es denn auch von der Seele kommen kann, da habe ich sehr ablehnende Haltung erfahren, denn so was gibt es bei Chirugen nicht und kann auch nicht sein.

Niedlich fand ich es auf der Station, dass da ein Stationsarzt war, der an einem Morgen richtig freudig in mein Zimmer kam und mich fragte ob ich denn auch böse Persönlichkeitsanteile hätte, denn er hätte am Vorabend CSI gesehen und da war so was gezeigt worden. Ich habe ihm dann gesagt, dass er nicht alles glauben soll, was er im Fernsehen so über diese Erkrankung sehen würde.

Meine Erfahrungen haben mir gezeigt, es ist gut ehrlich mit dieser Erkrankung um zu gehen.


Samstag, 9. Februar 2013

Ich male mal wieder ein neues Bild, eine Schneeeule

Nachdem ich jetzt einige Zeit keine Bilder mehr gemalt hatte, habe ich vor 2 Tagen mal wieder damit angefangen.

Es soll eine Schneeeule werden. Das Bild hat die Maße 70x100 cm.

Wie zu sehen ist, habe ich die Eule schon mal vorgezeichnet und mit dem Hintergrund angefangen.





Es ist erst die erste Schicht Farbe auf der Leinwand, noch kann ich nicht genau sagen wie der Hintergrund später aussehen wird.

Ich weiß nur, eine Schicht Farbe reicht nicht aus, da ansonsten die Leinwand durchschimmern kann.






Gestern gegen Abend habe ich mich  nochmal hingesetzt und ein wenig weiter gearbeitet am Hintergrund, es sind aber nur einige kleine Änderungen vorgenommen worden.

Ich mache es immer so, dass ich ein wenig weitermale und mich dann zurück lehne um mir das Bild ganz genau und in Ruhe nochmal anzusehen. Dabei fallen mir dann immer wieder Dinge auf die ich ändern möchte.

Wie die Eule später richtig gemalt aussehen soll, dass kann ich noch nicht sagen, denn das kommt dann später von ganz allein. Ein Bild muss sich entwickeln und wachsen. So ist es jedenfalls bei mir.

Ich werde nach und nach einige Fortschritte zeigen.




Hier sind jetzt die ersten Fortschritte zu sehen:
Im Moment experimentiere ich noch ein wenig
am Federkleid herum.









 Ob es so bleibt weiß ich noch nicht, denn das Gute an Acrylfarben ist ja, dass man sie immer wieder übermalen kann.










Vielleicht mag ja der Eine oder Andere seine Meinung zu dem Ergebnis bislang bekannt geben.

Montag, 4. Februar 2013

Bastelidee für Kinder mit Krepp-Papier

Für Alle die nicht wissen, wie sie Ihre Kinder bei diesem Wetter beschäftigen sollen, hier mal unsere Freizeitbeschäftigung am Wochenende:

Wie hier zu sehen ist braucht man folgendes:

Verschieden farbige Rollen Krepp-Papier (0,75 Euro pro Rolle)
Bastelkleber von Uhu (ca. 3,00 Euro die Tube)
Schere und Fotokarton.
Fotokarton gibt es in jedem Schreibwarenhandel in verschiedenen Größen. Ich habe einen großen Bogen gekauft und ihn dann in 4 Teile geschnitten.



Leere Eisboxen eigenen sich hervorragend für die zugeschnittenen Teile.
Dazu das Krepp-Papier in etwa 2 cm dicke Streifen schneiden und sie zu Kugeln rollen.

Auf den Fotokarton ein einfaches Motiv übertragen, hier eine halbfertige Eule zu sehen, die aber in diesem Fall ich angefangen habe.

Die einzelnen Kugeln klebt man dann in das Motiv.


Hier ist ein Motiv auf Fotokarton zu erkennen. Auf dem Foto nicht so gut zu sehen, hatte ich nicht bedacht, als ich schwarzen Fotokarton gekauft habe, den gibt es auch in anderen Farben.

Die Motive haben wir aus einem Malbuch. Einmal gescannt und dann auf DIN A4 vergrößert und ausgedruckt. Zum übertragen benutze ich Graphitpapier.



Hier ist ein Wal zu sehen, den mein jüngster Enkelsohn geklebt hat.
Kinder lieben es eben bunt und sie sollen Spaß an der Sache haben, also nicht so eng sehen, wenn sie ihre eigenen Vorstellungen haben.
Josuha ist 3 Jahre alt und ich finde er hat es echt klasse hinbekommen. Brauchte nur ein wenig Anleitung dazu.
Viel Spaß macht es den Kindern auch, die Kugeln zu machen.